Foto: ®Paul Sintinger

„Was haben Fachkräftemangel, Long-Covid und Burn-out gemeinsam?“, fragt Horst Kraemer.
Hier seine Antwort: „Im Unterschied zum psychosomatischen Ansatz, in dem Beschwerden auf psychische Ursachen zurückgeführt werden, führt nach den Erkenntnissen der Neurobiologie, Stress- und Hirnforschung jede langanhaltende Belastung zu rein körperlichen Stressauswirkungen, die sich erst in der Folge auf die Psyche auswirken.
Symptome wie Konzentrationsschwierigkeiten, Schlaf- und Wahrnehmungsstörungen, emotionale Unausgeglichenheit oder Leistungsabfall werden also nicht auf psychische Faktoren zurückgeführt, sondern auf eine Störung im Stresshormonhaushalt.
Wir verlieren die Kompetenz, lösungsorientiert zu denken und vorausschauend zu handeln.
Wenn die Informationswege im Gehirn durch Stresshormone sogar blockiert werden, sprechen wir von einer «Neuro-Stress-Fragmentierung» – die Nerven leiten eingehende Informationen nur noch fragmentiert. Gelingt es dem Körper nicht, diesen Ausnahmemoment zu regulieren, bildet sich ein Stressspeicher und die Gefahr eines Immunderailment mit Krankheiten aller Art als Folge.
Um diesem biochemischem Cocktail entgegenzuwirken, braucht es eine körpereigene Selbststeuerung, die das Emotionszentrum (limbisches System) mit dem Denkmanger (präfrontaler Cortex) wieder in Kooperation bringt.
Und somit erklären sich auch Fachkräftemangel, Burn-out und Long COVID – sie haben ungelöste Stressfolgen gemeinsam. Stressfolgen blockieren das Immunsystem und setzen unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit ausser Kraft.
Eine frühzeitige Stressspeicherregulation stärkt das Immunsystem – unser lebenswichtiges Abwehrsystem, die persönlichen Widerstandskräfte und verhindert Fehlleistung, Fehlentscheidung, Konflikte, Krankheiten und Unfälle.“
Hier geht es zum vollständigen Artikel: https://lnkd.in/gf4-r3MR
Analysieren Sie Ihre Resilienz (schnell und anonym): https://lnkd.in/ghQtznvT
Mehr auf www.brainjoin.com und www.sintinger.com

